Medieninformationen 2025
[079/2025 - 15.12.2025]
Hochwasserschutz: Stadt Dohna kann Bach verlegen
Freistaat Sachsen unterstützt Kommune mit weiteren 464.000 Euro Fördermitteln
Der Bürgermeister der Stadt Dohna, Herr Dr. Ralf Müller, kommentiert: „Diese Förderung im Hochwasserschutz ist für Dohna sehr wichtig, denn aus eigener Kraft kann kaum eine Gemeinde die erforderlichen Baukosten stemmen. Dohna hat trotz knappem Haushalt die Eigenmittel bereitgestellt und kann mit dem Fördergeld das Projekt zügig angehen. Der Freistaat darf sich aus dieser Art Förderung nicht zurückziehen.“
Derzeit verläuft der Meusegastbach innerhalb der Ortslage Krebs überwiegend verrohrt. Bei Hochwasser überschwemmt er häufig die Ortslage. Um dies zu verhindern, wird die Stadt Dohna außerhalb des bebauten Bereiches ein neues, offenes Bachbett errichten. Dessen Querschnitt wird so dimensioniert, dass ein Hochwasser schadlos abfließen kann. Das neue Bett wird vom Hochwasserrückhaltebecken im Süden des Ortsteils bis zur Einmündung des Eulbaches im Osten führen. Die Länge wird rund 470 Meter betragen.
Der Ortsteil Krebs wurde bei Hochwasser des Meusegastbaches und seiner Zuflüsse regelmäßig überflutet. Infolge der Hochwasser 2002 und 2010 waren massive Schäden zu verzeichnen. Daraufhin stellte die Stadt ein zehn Maßnahmen umfassendes Hochwasserschutzkonzept auf. Ziel ist der Schutz vor Hochwasserereignissen, wie sie statistisch gesehen alle einhundert Jahre vorkommen. Vier Maßnahmen sind fertiggestellt: Die Entlastung des Hohlweggrabens, zwei Hochwasserrückhaltebecken oberhalb des Ortsteils Krebs sowie die Entlastung des Teichablaufes im Ortsteil Krebs.